Zu einem Großbrand in Heuthen rückten am heutigen Donnerstag mehr als 120 Einsatzkräfte aus. Die erstalarmierten Feuerwehren erhielten die Meldung eines Garagenbrandes. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Kfz-Werkstattbetrieb brannte. Das Gebäude war unmittelbar an ein Wohnhaus angebaut, auf das sich die Flammen bereits ausgebreitet hatten. Aufgrund dessen ließ der Einsatzleiter zeitnah weitere Kräfte nachalarmieren. Die Feuerwehr Heiligenstadt erreichte der Alarm um 11:53 Uhr. An der Einsatzstelle gestaltete sich zu Beginn insbesondere die Wasserversorgung schwierig, sodass dabei auch das Tanklöschfahrzeug aus Heiligenstadt unterstützte. Neben der bereits eingetroffenen Drehleiter aus Dingelstädt, kam auch die Drehleiter der Heiligenstädter Wehr zum Einsatz. Mit dem Einsatzleitwagen unterstützten die Heiligenstädter Kräfte die Einsatzleitung vor Ort und übernahmen zudem die Führung des Bereitstellungsraums. Durch das gute Zusammenarbeiten aller Kräfte konnte zumindest ein Übergreifen auf weitere benachbarte Gebäude verhindert werden. Die Werkstatt sowie das zugehörige Wohngebäude brannten nahezu vollständig nieder. Vor allem die hohe Brandlast innerhalb der Kfz-Werkstatt stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Um auch die tieferliegenden Glutnester erreichen und ablöschen zu können, musste das brennende Material mithilfe eines Baggers auseinandergezogen werden. Um die Verpflegung und medizinische Betreuung der Einsatzkräfte kümmerte sich der Sanitäts- und Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuz. Verletzt wurde während des Einsatzes niemand. Die Löscharbeiten werden noch bis in die Abendstunden andauern. Für die Heiligenstädter Kräfte endete der Einsatz gegen 19 Uhr.