Wohnungsbrand im Dachgeschoss

Feuerwehr kann Dachstuhlbrand verhindern

Datum: 30.01.2018
Alarmierung: 10:52 Uhr
Einsatzende: 13:30 Uhr
Einsatzort: Jakobistraße
Fahrzeuge: 11, 19/1, 33, 44/1, 44/2, 67
Sonstige Kräfte:
Fw Günterode, Kalteneber, Uder, DRK-RD, KatS-SBZ, OrgL RD, Polizei
Mit der Durchsage „Starke Rauchentwicklung aus Dachgeschoss, Jakobistraße“ alarmierte die Zentrale Leitstelle am Dienstag um 10:52 Uhr die Feuerwehren Heiligenstadt, Günterode, Kalteneber und Uder sowie den Rettungsdienst. Bei Eintreffen an der Brandstelle bestätigte sich die Lage. Zur Brandbekämpfung ließ Einsatzleiter Heinz Anhalt einen Trupp unter Atemschutz in das Dachgeschoss vorgehen. Um in das Gebäude zu gelangen, musste die Haustür gewaltsam geöffnet werden. Da die Gefahr bestand, dass sich die Flammen durch das Dach fressen, wurde die Drehleiter vor dem Haus für einen möglichen Löschangriff von außen in Stellung gebracht. Der Trupp in der Drehleiter kontrollierte den Dachbereich unter anderem mit der Wärmebildkamera, musste jedoch kein Wasser abgeben. Der im Inneren tätige Trupp brachte unterdessen das Feuer mit einem C-Rohr unter Kontrolle. Um der starken Rauchentwicklung Herr zu werden und freie Sicht zu schaffen, nutzte die Feuerwehr einen Drucklüfter. Eine Absuche der Wohnung ergab, dass sich keine Menschen mehr darin befinden. Nachdem stark schwelende Gegenstände aus dem Brandraum entfernt waren, erfolgte um 11:55 Uhr die Meldung „Feuer aus“. Bei den Löscharbeiten und der Nachkontrolle arbeiteten insgesamt acht Einsatzkräfte aus Heiligenstadt und Uder unter Atemschutz. Eine abschließend durchgeführte Schadstoffmessung im Gebäude ergab keine erhöhten Werte. Vor Ort waren neben 36 Feuerwehrleuten auch fünf Kräfte des Rettungs- bzw. Sanitätsdienstes, die die medizinische Absicherung des Einsatzes übernahmen. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte gegen 13 Uhr einrücken.