Großeinsatz nach Bombendrohung

Datum: 15.12.2016
Alarmierung: 23:07 Uhr
Einsatzende: 02:30 Uhr
Einsatzort: Unterm Hünenstein
Fahrzeuge: 11, 33, 44/1, 44/2
Sonstige Kräfte:
Fw Günterode, Kalteneber, Rengelrode, DRK-RD, KatS-SBZ, KBI, OrgL RD, Polizei
Eine Bombendrohung in einem Betrieb im Gewerbegebiet West in Heiligenstadt rief in der Nacht zum Freitag die Polizei auf den Plan. Zur Absicherung alarmierte die Zentrale Leitstelle um 23:07 Uhr die Feuerwehr Heiligenstadt und den Rettungsdienst. Ebenfalls alarmiert worden war der beim DRK angesiedelte Sanitäts- und Betreuungszug (SBZ) des Katastrophenschutzes. 171 Personen hatten sich bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges bereits in Sicherheit gebracht und am Busbahnhof gesammelt. Hier befand sich auch der Bereitstellungsraum für die Einsatzkräfte. Zum Schutz vor den niedrigen Außentemperaturen wurden die Evakuierten in einer nahegelegenen Sporthalle untergebracht. Acht der 24 Heiligenstädter Feuerwehrleute unterstützten den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst bei der Registrierung der Betroffenen. Deren Betreuung wurde im weiteren Verlauf durch den SBZ übernommen. Die Besatzung des Einsatzleitwagens unterstützte Stadtbrandmeister Peter Müller, der die Einsatzleitung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr innehatte. Frühzeitig hatte dieser die Ortsteilwehren Günterode, Kalteneber und Rengelrode nachgefordert. Sie stellten die Einsatzbereitschaft im Stadtgebiet sicher und richteten eine Vollsperrung im Bereich des Westzubringers ein. Neben Bürgermeister Thomas Spielmann machte sich auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Träger vor Ort ein Bild von der Lage. Die Polizei fand keinen Sprengkörper, sodass die Mitarbeiter nach Freigabe gegen 2 Uhr in das Werk zurückkehren konnten. Damit endete auch der Einsatz der 47 Feuerwehrleute und 32 Helfer des Katastrophenschutzes.