Brand im Ausflugslokal „Neun Brunnen“

40 Einsatzkräfte können angrenzendes Gebäude vor Flammen schützen

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Datum: 19.11.2015
Alarmierung: 14:47 Uhr
Einsatzende: 21:00 Uhr
Einsatzort: Flinsberger Straße
Fahrzeuge: LZ1, 19/2, 44/2
Sonstige Kräfte:
Fw Günterode,
Fw Kalteneber,
DRK-RD, OrgL RD, KatS-SBZ, Polizei

Gleich mehrere Notrufe gingen am Donnerstag gegen 14:45 Uhr bei der Zentralen Leitstelle ein. Das Dach des Ausflugslokals „Neun Brunnen“ in der Flinsberger Straße in Heiligenstadt brenne, so die Anrufer. Um 14:47 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr Heiligenstadt und dem Rettungsdienst ein. Noch während die Einsatzkräfte auf dem Weg zur Brandstelle waren, erhielten sie die Information, dass sich noch Personen in dem Gebäude befinden sollen. Daraufhin kam auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zum Einsatz. Vor Ort fand die Feuerwehr den Saal der Gaststätte in Vollbrand vor. Zum Glück befanden sich keine Menschen mehr darin. Jedoch mussten drei Anwohner, die bei Löschversuchen den Rauchgasen ausgesetzt waren, ins Krankenhaus gebracht werden. Einsatzleiter Heinz Anhalt ließ zunächst einen Wasserwerfer zum Schutz des benachbarten Gebäudeteils in Stellung bringen. Im weiteren Verlauf bauten die Einsatzkräfte einen umfassenden Löschangriff mit vier C-Rohren auf. Hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Von den insgesamt sieben Trupps unter Atemschutz gingen mehrere zum Innenangriff  vor. Währenddessen kontrollierten Einsatzkräfte die Wohnung im angrenzenden Gebäude mittels Wärmebildkamera. Keine Schwierigkeiten bereitete die Wasserversorgung. Diese war durch einen Teich auf dem Gelände sichergestellt. Eine Stunde nach Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle. Unterstützung erhielt die Feuerwehr Heiligenstadt von den nachgeforderten Ortsteilswehren aus Günterode und Kalteneber. Um die Glutnester ablöschen zu können, mussten die Trümmer des eingestürzten Daches mit Hilfe eines Baggers beseitigt werden. Die Meldung „Feuer aus!“ konnte um 19:13 Uhr gegeben werden. Die medizinische Absicherung sowie die Versorgung der Kräfte während des Einsatzes stellten fünf Helfer des Sanitäts- und Betreuungszuges sicher. Nach einer abschließenden Schadstoffmessung endete der Einsatz für die letzten der insgesamt 40 Feuerwehrleute um 21 Uhr.