Massenkarambolage auf der A 38

- Alarmübung als Vorbereitung auf den Ernstfall -

Datum: 28.10.2006
Alarmierung: 15:36 Uhr
Einsatzende: 18:50 Uhr
Einsatzort: BAB 38 - Richtung Göttingen
Fahrzeuge: RZ, 67, 23
Sonstige Kräfte:
Fw Arenshausen,
DRK-RD, DLRG,
THW-SEG
Um 15:36 Uhr ertönten am Samstag die Melder der Feuerwehren Arenshausen und Heiligenstadt, gefolgt vom Alarmstichwort "Verkehrsunfall auf A38, mehrere Verletzte". Kurz darauf eilten Einsatzfahrzeuge von beiden Seiten zur Unfallstelle heran. Nahe der Bebertalbrücke waren nach einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Pkw 14 Personen eingeklemmt. Parallel zur Absicherung der Unfallstelle wurden die Eingeklemmten nach und nach mit schwerem Gerät aus den ineinander verkeilten Fahrzeugen schonend befreit. Die medizinische Erstversorgung der Verletzten übernahmen zwei Notärzte, ein Rettungswagen des DRK Göttingen sowie die DLRG aus Heiligenstadt. Eigens dafür wurde ein Sanitätszelt aufgebaut. Aufgrund der Schwere des Unfalls zog Einsatzleiter Ronald Wenisch einen Fachberater des THW hinzu. Auf dessen Empfehlung hin wurde die Schnelleinsatzgruppe des THW OV Heiligenstadt zur Unterstützung gerufen. Zwei Stunden nachdem der Alarm bei den Feuerwehren eingegangen war, waren alle Personen gerettet.
Bei der anschließenden Auswertung im Heiligenstädter Feuerwehrstützpunkt zeigten sich die beteiligten Organisationen sehr zufrieden mit dem Ablauf der selbst initiierten Alarmübung auf dem noch gesperrten A38-Abschnitt. Wehrführer Wenisch sieht in der durchaus realistischen Übung einen wichtige Schritt, um für den Ernstfall auf der Autobahn gerüstet zu sein. Er dankte daher allen Beteiligten für ihre Unterstützung.